Chronik IFM

Zur Historie des hohen Reyches „In Frundsbergs Mauern“ (410),

verfasst von Rt G’rad’ recht.

Im profanen Mindelheim wurde am 8. im Eismond a. U. 135 das junge Reych „In Frundsbergs Mauern“, Reychsnummer 410, gegründet. Die ehrwürdige Mutter ist das Reych „Bey den Sieben Schwaben“ (382), im profanen Memmingen.

Die  Reychsfarben des neuen Reyches im schwäbischen Sprengel der Schlaraffen sind Weiß-Rot-Gold.

Das Wappen besteht aus einem dreifach senkrecht geteilten Schild in diesen Reychsfarben, welche auf die Grafen von Rechberg zurück gehen. In der Schildmitte steht der „Fünfberg“, das Symbol für die fünf großen Burgen des Tiroler Adelsgeschlechts der „Frundsberger“. Deren bekanntester Spross, Georg von Frundsberg, wurde in der profanen Jahrung 1473 auf „Schloss Mindelburg“ in Mindelheim geboren. Das Zentrum des Schildes ziert das Wappen der Allmutter Praga.

Erzschlaraffen und damit Gründungsritter sind: Rt Aescu-Lupulus, Rt Albus, Rt Bubofex, Rt Cartaio, Rt Dentoman, Rt Don Glasuro, Rt Farbenfroh, Rt Gourme(l), Rt G'rad' recht, Rt Kunstschmied, Rt Lutzifex, Rt Montifex, Rt Musimax, Rt No-a-Maß, Rt Pädacant, Rt Planiefex, Rt Stratos-Fair und Rt Zellstoffl.  

Am 6. im Erntemond a. U. 131 fand in der Heimburg des Ritters Kunstschmied der erste schlaraffische „Stammtisch“ mit den weiteren „Ur-Gründungsrittern“ Lutzifex, Dentoman und No-a-Maß sowie den heutigen Rittern Bubofex und Farbenfroh statt. Ab dem 14. im Windmond trafen sie sich zu sogenannten „Sing- und Übungsstunden“, in ihren jeweiligen Heimburgen schon mit ersten „Interessenten“. Schnell wurden diese zu begeisterten „Stammtischsassen“. Ab dem 09. im Eismond a. U. 132 kamen sie im profanen Pfarrsaal des ehemaligen Kolpinghauses, Bgm.-Weiß-Str. 6, in Mindelheim, zusammen.

Bereits am 2. im Christmond a. U.133 entstand ein „Feldlager“ mit 21 Sassen. Die Colonie-Gründung am 8. Eismond a. U. 135 erfolgte mit einer großartigen Feyer im Stadttheater Mindelheims, die unter der souveränen Leitung von Rt Kunstschmied mit viel Fleiß vorbereitet und durchgeführt wurde. Stellvertretend für viele „Geburtshelfer“ seien der damalige 1. Vorsitzende Allschlaraffias, Rt Inkasso (Reychsnummer 357, jetzt 21), der damalige Sprengelfürst, Rt Ku-el-Quadrat (Reychsnummer 23), sowie der damalige Oberschlaraffe des hohen Reyches Guntia, Rt Acanthurus, genannt.

Nur neun Monate später, am 21. im Lethemond a. U. 136 erfolgte die „Sanktionierung“ des jungen Reyches „In Frundsbergs Mauern“. Die erhebende Festsippung im Kurhaus zu Bad Wörishofen unter der Funktion der Ritter Kunstschmied, Gourme(l) und G'rad' recht bleibt sicherlich ein erinnerungswürdiger Markstein der Reychshistorie. Rt Inkasso brillierte bei der Sanktionszeremonie. Im heiteren Fechsungsteil erfreute „Eyn ritterlich Spiel“, das für diesen Anlass von Rt G'rad' recht verfasst und von Rt Pädacant einstudiert worden war, die vielen Freunde und Gäste. Besondere Verdienste um die Organisation des Festes erwarben sich die Ritter Gourme(l), Dentoman, Farbenfroh und Musimax.

Am 12. im Lenzmond a. U. 138 feyerte das junge Reych im profanen Silvestersaal seinen ersten Ritterschlag. OÄ Rt G'rad' recht erhob den damaligen Junker Jakob und heutigen Rt Quattro-tutti in den Ritterstand.

Auf Anregung des Ritters Planiefex und mit kräftiger Unterstützung durch Rt Dentoman konnte in der „Alten Fronfeste“, direkt in der Stadtmauer, eine eigene Burg verwirklicht werden. Die erste Sippung dort fand am 06. im Lethemond a. U. 140 statt. Die feyerliche Burgweihe folgte am 12. im Eismond a. U. 141. Rt Dentoman, Rt No-a-Maß und Rt Don Glasuro fungierten die beeindruckende Festsippung zu der auch profane Gäste wie der erste Bürgermeister der Stadt Mindelheim, Herr Erich Meier, der HH Stadtpfarrer, Wolfgang Schneck oder der Chefredakteur der Mindelheimer Zeitung, Herr Pitt Schurian der Schlaraffia die Ehre ihrer Anwesenheit erwiesen.

Das 10. Stiftungsfest am 24. im Ostermond a. U. 145 mit Verleihung des AHA-Ordens war das letzte Großereignis in der Geschichte des jungen Reyches. Im Mindelheimer Forum lieferten Rt Gourme(l), Rt Don Glasuro und Rt Oanser vom Thron aus schlaraffische Glanzpunkte. Rt Musimax und „seine“ Musici steuerten die musikalischen bei.